MRT-RZL

Magnetresonanztomographie im RZL

Die Magnetresonanztomographie (MRT), auch Kernspintomographie genannt, ist ein bildgebendes Verfahren in der Medizin, das täglich bei uns zum Einsatz kommt. Es basiert auf Radiowellen sowie Magnetfeldern und ist damit für Sie gesundheitlich unbedenklich.

FAQ zu Ihrer MRT-Untersuchung

Wir haben für Sie die häufigsten Fragen unserer Patienten zusammengetragen und beantwortet.

Die Kernspinntomographie eignet sich, um Demenz, Schlaganfälle, Parkinson, Hirnblutungen, Schädigungen und Verkalkungen am Bewegungsapparat sowie organische Erkrankungen zu diagnostizieren.

Da das MRT mit Magnetfeldern arbeitet, muss in einigen Fällen vorab besprochen werden, ob eine Untersuchung durchgeführt werden kann. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie

  • einen Herzschrittmacher
  • Defibrillator
  • Hirnschrittmacher
  • Schmerzstimulator
  • eine Insulinpumpe oder
  • Implantate

in Ihrem Körper tragen.
Gemeinsam klären wir, ob eine Untersuchung im MRT für Sie infrage kommt.

Die Magnetresonanztomographie nutzt die magnetischen Eigenschaften der Wasserstoffatome in Ihrem Körper.

Elektrische Spulen in der Gerätewand des MRTs erzeugen Radiowellen und ein starkes pulsierendes Magnetfeld. Die Wasserstoffatome in Ihrem Körper reagieren (resonieren) darauf und senden je nach Gewebeart unterschiedliche Signale, die ein Computer dann in hochauflösende Schwarz-Weiß-Bilder umwandelt. Auf diese Weise werden in kurzer Zeit zahlreiche millimeterdünne Schnittbilder Ihres untersuchten Körperbereichs erstellt.

Ihr Arzt erkennt auf diesen Bildern kleinste Veränderungen in Weichteilgeweben wie Gehirn, Herz und Bauchorganen, aber auch in Muskeln, Gelenken sowie Blutgefäßen.

Ob Sie Kontrastmittel bekommen, entscheidet ihr betreuender Radiologe. Hierbei berücksichtigt er die Art der Untersuchung, Kontrastmittelunverträglichkeiten und Ihnen bekannte Allergien. Benötigt er für seine Entscheidung Ihre Laborwerte (beispielsweise Kreatinin), teilt Ihnen das unsere Sprechstundenhilfe bei der Terminvergabe mit.

Das Kontrastmittel verabreichen Ihnen unsere Mitarbeiter kurz vor der Untersuchung über eine Injektion in Ihre Vene.

Zu Beginn Ihrer Untersuchung führen wir Sie in eine abschließbare Umkleidekabine, wo Sie Schmuck, Tasche und Kleidung ablegen können. Danach begleiten Sie unsere Mitarbeiter in den Untersuchungsraum und erklären Ihnen wie Sie sich auf unserer MRT-Liege in die benötigte Position legen – meist in Rückenlage.

Für die Aufnahme der Bilder bringen unsere Mitarbeiter spezielle Spulen an Ihren zu untersuchenden Körperbereich an und fahren Sie in unseren vergleichbar kurzen Magnettunnel (auch Röhre genannt). Mit Ausnahme von Untersuchungen im Kopf- oder Thoraxbereich, können Sie bei uns in einigen Untersuchungen statt mit dem Kopf auch mit den Füßen voraus untersucht werden. Dabei bleibt der Kopf außerhalb der „Röhre“.

Nun beginnt die eigentliche Untersuchung. Unsere Mitarbeiter verlassen zur Bedienung des Gerätes den Untersuchungsraum, stehen jedoch während der gesamten Aufnahmezeit über die Sprechanlage mit Ihnen in Kontakt und beobachten Ihre Untersuchung durch die Glasscheibe. Das bedeutet, dass auch Sie jederzeit mit uns Kontakt aufnehmen können.

Für die Dauer der Untersuchung hören Sie unterschiedlich laute rhythmische Klopf- und Brummgeräusche, während die Schnittbilder erstellt und verarbeitet werden. Es ist wichtig, dass Sie während dieser Klopfgeräusche entspannt liegen und sich nicht bewegen, um Bildstörungen zu vermeiden.

Am Ende Ihrer Untersuchung fahren unsere Mitarbeiter Sie wieder aus dem MRT und begleiten Sie zurück in die Umkleidekabine.

Ihre Untersuchung im MRT dauert in der Regel 10-30 Minuten.

Da das MRT Magnetfelder und Radiowellen nutzt, um die Schnittbilder Ihres Körpers zu erzeugen, ist die Untersuchung für Sie gesundheitlich unbedenklich.

Galerie

Wir hoffen, dass Sie einen guten Einblick in Ihre Untersuchung bei uns erhalten haben.

In unserem Downloadbereich finden Sie alle wichtigen Dokumente für Ihr MRT. Diese können Sie bequem zu Hause ausfüllen und am Tag der Untersuchung mitbringen.

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